Dienstag, 8. August 2023

Tag 8 - Wahrsager


Heute waren gleich drei Briefe auf einmal in der Post, die nichts mit Einkauf aktuell und ähnlichem Gedöns zu tun hatten. Zweimal steht als Absender Agentur für Arbeit (AA) drauf, einmal Deutsche Post Zentrale Bonn. Habt Ihr das auch manchmal, dass man auf den Absender schaut und sich erstmal ausmalt, was wohl in dem Brief stehen könnte? Es gab Phasen, da waren diese Ausmalungen so gruselig, dass ich Briefe ungeöffnet zur Seite gelegt habe. Heute nicht.

Der Brief von der Post ist super, denn darin befindet sich der Rückschein, der mir bestätigt, dass mein Widerspruch fristgerecht im Landesamt für soziale Dienste in Neumünster angekommen ist. Anders sieht es bei den Briefen der AA aus, da steht bestimmt drin, dass ich alle Anträge falsch ausgefüllt habe und neurotypisch bin und kein Recht auf Gleichstellung mit Schwerbehinderten habe. 

Aber nichts davon; ein Brief gibt mir eine PIN für meinen AA-Account, mit der ich dann mehr Funktionen werde nutzen können. Der andere Brief bedankt sich bei mir für den Antrag auf Arbeitslosengeld, kann aber leider nicht bearbeitet werden, weil noch die Arbeitsbescheinigung des Ministeriums (Landes?) fehlt. Ich solle mich doch bitte umgehend bei meinem ehemaligen Arbeitgeber melden und auf diese Bescheinigung hinweisen.

Das habe ich bereits gemacht. Und genau wie in jenem Post befürchtet geht es schon wieder los mit der Verzögerung der dämlichen Arbeitsbescheinigung. Langsam frage ich mich, ob ich nicht lieber als Wahrsager tätig sein sollte, die Toni-Schulleiter-Katastrophe hatte ich auch vorhergesehen.

Oder vielleicht ist es einfach nur das Wiedererkennen von Verhaltensmustern, und so führt kein Weg drumrum - ich muss morgen telefonieren. Wie aufregend! Vor allem, weil ich morgen Punkt Mittag meinen Termin bei der AA zum ersten Gespräch habe. Ich hätte nicht übel Lust, hinzugehen und die Sachbearbeiterin zu bitten, hinter der Arbeitsbescheinigung hinterherzutelefonieren.

Aber das mache ich natürlich nicht. Stattdessen versuche ich morgen einfach mal meine Sachbearbeiterin im DlzP SH zu erreichen, bevor ich zu meinem AA-Termin gehe. Das wird spannend; diesmal freue ich mich richtig auf diesen Termin, weil ich jetzt mal hören möchte, was meine Sachbearbeiterin für Vorschläge hat, meine berufliche Zukunft zu sichern. 

Ich muss unbedingt noch meine Nägel lackieren...

Montag, 7. August 2023

Tag 7 - Ansteckend


Das Bad muss dringend geputzt werden, und den Anfang hat heute die Badewanne gemacht. Da müssen dann auch leider mal scharfe Reinigungsmittel ran, denn wenn man medizinische Ölbader macht, dann bleibt ein Fettfilm auf der Wanne zurück, der ein toller Nährboden für alle möglichen Bakterien und Keime ist. Und weil ich zwar einen Spritzschutz habe, aber zwei Meter groß bin und den nicht in meinem abgeschrägten Badezimmer aufstellen und darin duschen kann, verteilt sich das Wasser überall. Schimmel, was auch immer, dieses Bad muss dekontaminiert werden. Wenn man am eigenen Körper die Konsequenzen erleben kann, dann wird es Zeit.

Wie passend, dass ich vor ein paar Tagen den Film Contagion (2011) gesehen habe. Ich mag die Filme des Regisseurs Steven Soderbergh, weil er immer ein visuelles Flair reinbringt, das mich anspricht. So auch bei diesem Film, der völlig unaufgeregt, sachlich und distanziert beschreibt, wie eine Pandemie beginnt und ihren Lauf nimmt. Ich kannte den Film vorher nicht, und es war ein extrem gruseliges Gefühl, zu sehen, wie da alles vorausgeahnt wurde, was nachher mit Covid-19 tatsächlich passiert ist. Wirklich alles! Die Forscher, die dämonisiert werden, die vermeintlichen Heilsbringer mit ihren Blogs, Sensationspresse, und die Krankheit beginnt auf einem Fischmarkt in China.

Deswegen mag ich hard science fiction - weil sie ernsthaft mit "Was wäre, wenn..."-Ideen umgeht, und auf diese Weise tatsächlich vorausschauend sein kann. Früher mag sie noch etwas fancy gewesen sein, wie zum Beispiel im thematisch ähnlichen Film The Andromeda Strain (1971), aber trotzdem liebe ich die Sachlichkeit solcher Filme.

So, morgen wird weiter geputzt.

Samstag, 5. August 2023

Tag 5 - Macarons


Wer das Leben nicht genießen kann, der macht etwas falsch.

Heute scheint endlich mal wieder die Sonne, das hebt gleich die Stimmung und macht Lust auf Macarons (warum auch immer). Ich habe hier im Blog schon einmal darüber geschrieben, wie sehr ich gute Confiserieware zu schätzen weiß, und die französischen Macarons sind ein Hybrid aus Gebäck und Trüffelpraline, zwei Mandelbaiserhälften gefüllt mit einer Ganache, ein Genuss für mehrere Sinne. Seit einem Jahr bin ich Fan.

Da wäre zunächst einmal die Optik. Gute Macarons leuchten, der Mandelbaiser hat keine Bruchstellen, die Oberfläche ist glatt und ebenmäßig, der Rand aufgebacken, die Farbe ist gleichmäßig. Kunterbunt, je nach Geschmacksrichtung, und die Farbe der Ganache passt zum Baiser.

Gute Macarons haben einen intensiven Duft nach Mandel, einfach mal die Augen schließen und genussvoll daran schnuppern.

Vor dem Geschmack kommt der Tastsinn: Macarons sind ganz leicht und zerbrechlich, sie landen in einem Haps im Mund und bei'm Zubeißen fallen die Baiserhälften in sich zusammen. Ich liebe das Gefühl; es gibt Varianten, bei denen der Baiser einen höheren Anteil Mandelmehl hat und die sagen mir überhaupt nicht zu. Da kann man auch einfach einen Keks essen.

Die Kür liegt natürlich im Geschmack. Macarons sind süß - wer das nicht mag, ist fehl am Platz. Die genaue Geschmacksrichtung ergibt sich aus der Ganache. Sie ist cremig, nicht zu intensiv. Hier zeigen sich deutlichere Unterschiede, und da kommen wir auf das Bild oben zu sprechen.

Macarons sind sehr aufwändig per Hand herzustellen und das hat seinen Preis. Ein richtig guter Macaron darf gern einen Euro oder mehr kosten. Wer sie einfach nur mal probieren möchte, um zu wissen, wie das ist, dem kann ich die ALDI-Macarons (im Frischeregal) an's Herz legen. Die sind nicht sehr gut - oft hat man Bruchstellen dabei, und die Ganache ist je nach Sorte viel zu intensiv. Dafür kosten zwölf Stück nur vier Euro, ein gutes Preis-Leistungsverhältnis als Probierangebot.

Die große Buba, wenn Du magst, kannst Du nachher einen Schoko-Macaron probieren. Wenn nicht, kein Problem, mehr für mich ;-)

Freitag, 4. August 2023

Tag 4 - Tonglen


Vor Kurzem erreichte mich eine Mail, die mich sehr berührt und mir Kraft gegeben hat:

Hey,
vielen Dank erstmal, dass ich dich hier erreichen kann. Ich hoffe, du kannst dich noch an mich erinnern. Ich will mich hier für deinen Blog bedanken. Nachdem du das BBZ Plön verlassen hast, habe ich die WKA- Unterstufe wiederholt. Ich habe es geschafft Spanisch zu meistern. Doch dann musste ich die Oberstufe wiederholen, so wie viele Schüler, die "einen gewissen Lehrer" im Unterricht aushalten müssen.
In den zwei Jahren in der Oberstufe ging es mir oft sehr schlecht, weil ich mich wegen Rechnungswesen schlecht und dumm fühlte. Ich spielte sehr oft mit dem Gedanken, ob ich die Schule abbrechen sollte. Auch konnte ich abends oft nicht einschlafen, weil ich große Selbstzweifel & Zukunftsängste hatte. Doch dein Blog gab mir den Mut weiterzumachen. Zu sehen, dass auch andere Menschen manchmal mit dem Leben struggeln und trotzdem kämpfen, hat mir sehr geholfen. Und ich habe mich jedes Mal gefreut, wenn du über positive Dinge geschrieben hast, die dir passiert sind.
Nachdem ich mich durch "des Lehrers" Unterricht durchgebissen habe, habe ich mich dazu entschieden ein weiteres Jahr für das Wirtschaftsabi zu absolvieren. Diesen Abschluss habe ich vor einem Monat erhalten und das sogar mit guten Noten. Ich starte nächsten Dienstag meine Ausbildung zum Steuerfachangestellten bei SHBB und mein Ziel wird es sein, dass ich mich nach der Ausbildung zum Steuerberater weiterbilden werde.
Nochmal: Vielen Dank für deinen Blog. Ohne ihn bzw dich hätte ich definitiv nicht die Ausdauer dafür gefunden meinen Weg bis hierhin zu gehen.
 
Mit freundlichen Grüßen,
JB

Ich musste eine Weile überlegen, aber dann hatte ich JB wieder vor Augen, und mir ist das Herz aufgegangen. Es gibt immer wieder Nörgler, die von meinen Problemen nichts wissen wollen (wobei ich mich dann frage, warum sie diesen Blog überhaupt lesen), aber ich möchte diesen Blog authentisch halten und das reale Leben da draußen, gerade der erste Arbeitsmarkt, sieht für einen Autisten nicht gut aus. 

Auch wenn ich mich manchmal so fühle, als sei ich mit manchen Problemen allein auf der Welt - dem ist nicht so. Es ist genau, wie JB geschrieben hat: Auch andere Menschen müssen kämpfen, können fallen, aber auch wieder aufstehen und weiterkämpfen.

Diese Erkenntnis ist die Grundlage für die Meditationstechnik Tonglen, über die ich hier schon einmal geschrieben hatte. Man konzentriert sich während der Meditation intensiv auf alle Menschen, die das gleiche - oder ähnliche - Probleme haben wie man selbst. Bei'm Einatmen nimmt man mit dem Atem alle Probleme dieser Menschen in sich auf und atmet dann im Gegenzug etwas Gutes aus. Etwas, was diesen anderen Menschen gut tun könnte. Auf diese Weise wird nicht nur Altruismus trainiert, sondern auch das eigene Leid genau dadurch gelindert, dass man sich bewusst macht, dass man mit seinem Problem nicht allein ist.

Genau diesen Effekt hat mein Blog also auf JB gehabt, und das freut mich riesig und zeigt mir, dass ich weitermachen muss, egal, wie hart die Umstände gerade sein mögen.

Danke, JB, für Deine Nachricht!

post scriptum: Und die Zeit am BBZ Plön war auch für mich als Lehrkraft alles Andere als schön, nicht nur aufgrund "eines gewissen Lehrers", sondern weil man mich durch eine neurotypische Lehrkraft ausgetauscht hat.

Donnerstag, 3. August 2023

Tag 3 - WIDERSPRUCH!

Die perfekte Geisteshaltung für den Umgang mit Behörden. Schlonz ist hier der Hauptdarsteller!

"Dickschwartig sein."

Das ist eine der Lehren, die meine Mutter mir schon frühzeitig auf den Weg mitgegeben hat. Gerade bei Angelegenheiten, die mit Behörden zu tun haben, solle ich den Menschen immer auf die Füße und in den Arsch treten, damit sie ihre Aufgaben machen. Ich habe mich selten daran gehalten, weil ich in der Hinsicht eher der ruhige Typ bin. Nicht erst seit dem Buddhismus; ich komme da nach meinem Vater. Immer ruhig bleiben (wenn es nicht gerade zum Meltdown kommt).

Leider hatte meine Mutter damit immer Recht. Das Landesamt für soziale Dienste in Neumünster hat mein Vertrauen in den letzten dreizehn Monaten verspielt. Nicht nur, dass sie meinen Antrag haben vergammeln lassen - obwohl es hieß "Bitte erkundigen Sie sich nicht nach dem Bearbeitungsstand ihres Antrags. Wir werden uns bei Ihnen melden, wenn noch Dokumente fehlen oder ein Arzt nicht reagiert".

Meine Hausarztpraxis hat, warum auch immer, elf Monate lang nicht reagiert - und das Amt auch nicht. Ich finde sowas zum Kotzen, ich kann damit nicht umgehen, wenn ich genaue Anweisungen bekomme, aber Andere sich nicht an ihre Anweisungen halten. Mein Gehirn versteht das nicht und fragt sich dann, wo denn genau die Grenze ist, an der Fehlverhalten okay ist und wo nicht.

Und dann kam der Bescheid, über den ich hier ein wenig enttäuscht geschrieben hatte. Mittlerweile habe ich von fünf unterschiedlichen Seiten den Hinweis bekommen, umgehend Widerspruch einzulegen, von Schulelternseite, Kollegenseite, Familienseite, Freundesseite - das Tröpchen, was das Fass dann zum Überlaufen gebracht hat, war der Hinweis meines Psychiaters: Der Entscheid sei leider nicht sehr überraschend, da man auf solche Anträge oftmals erstmal mit einer Ablehnung reagiere und erst bei Widerspruch eine genauere Untersuchung stattfinde. Das hat sich gedeckt mit der Einschätzung einer befreundeten Kollegin, also habe ich mir das zu Herzen genommen.

Again, zum Kotzen! Also: Dickschwartig sein, Öl herausholen, damit alles an mir abprallt (Copyright Mama), und einen Widerspruch einreichen. Per Einschreiben mit Rückschein natürlich, genau wie damals bei Antragsstellung, weil ich diesem Amt nicht mehr vertraue und der Widerspruch fristgerecht innerhalb von vier Wochen eingereicht sein muss. Nun ist der Brief abgeschickt, und sobald mein Psychiater aus der Sommerpause zurück ist, geht es an eine, wie hatte er das genannt... eine "fachärztliche medizinische Widerspruchsbegründung". Wunderbar!

Und falls dieses komische Amt noch ein paar von den "leichten sozialen Anpassungsschwierigkeiten" haben möchte, liegt in meinem Kopf ein ganzer Katalog davon bereit, nicht zuletzt die Probleme bei der Jobsuche (beziehungsweise den Job zu behalten) und die Tatsache, dass ich nicht zum Arzt gehe, wenn etwas ist, das eigentlich dringend ist - siehe Fingergeschichte damals (süß, wie ich das alles damals noch auf die Hochbegabung geschoben hatte).

Irgendwann werde ich dieses ganze Bürokratiergehege zusammen mit der großen Buba einreißen und plattrollen!

Mittwoch, 2. August 2023

Tag 2 - Anträge, Anträge...


Das ging ja schon mal gut los, eigentlich wollte ich um acht Uhr aufstehen, damit ich schon vor Mittag ordentlich was schaffen kann. Hab' aber vergessen, mir den Wecker zu stellen. Zum Glück hat mich dann der Postbote um kurz nach neun aus dem Bett geklingelt und es konnte losgehen.

Ich bin kein Fan von Anträgen. Im Studium der BAFöG-Kram, der Antrag auf Feststellung der Behinderung, und dieser ganze Kram ist immer ein Riesenhaufen Papier. Deswegen stellen viele Verwaltungen auf online um.

Erster Antrag heute war natürlich der für das Arbeitslosengeld I. Und mit Hilfe des Accounts bei der Agentur für Arbeit ging das relativ schnell, denn da waren schon die letzten beiden Anträge aus den vergangenen Jahren gespeichert und die Basisdaten konnten übernommen werden. "Toll, sie waren jetzt schon so oft arbeitslos, da geht das alles fast wie von allein!"

Ging wirklich schnell. Angst gemacht hat mir aber die Arbeitgeberbescheinigung über die letzten zwölf Monate Arbeit. Wer ist mein Arbeitgeber? Ich hatte genau dieses Problem vor vier Jahren, weil das Dienstleistungszentrum Personal SH einen Teil der Bescheinigung ausfüllen musste und das Bildungsministerium den Rest. Die haben sich da gegenseitig die Verantwortungen zugeschoben und es hat mehrere Wochen gedauert, diese Bescheinigung zu bekommen, so dass mein erstes Arbeitslosengeld erst mit Verspätung ausgezahlt werden konnte. Mal schauen, ob das diesmal wieder so ist.

Der Antrag auf Gleichstellung mit Schwerbehinderten war da schon etwas schwieriger. Fast dreimal so viele Seiten wie bei'm vorherigen Antrag, aber zum Glück konnten viele der sechsundneunzig Informationen, die da abgefragt werden, übersprungen werden, weil ich derzeit arbeitlos bin. Und dann muss man natürlich auch eine Begründung dafür schreiben, warum man diese Gleichstellung braucht. Ich habe mir da etwas aus den Fingern gesogen, aber einfacher wäre es natürlich, auf GdB fünfzig hochgestuft zu werden. Das muss bis nach den Sommerferien warten. Ich habe überhaupt keine Ahnung, ob ich den Antrag richtig ausgefüllt habe.

Und dann habe ich tatsächlich zehn Minuten lang die Schaltfläche "absenden" gesucht, weil man diesen Antrag ja auch online stellen konnte und ich das gemacht habe. Was mir nicht bewusst war: Wenn ich auf "Antrag online stellen" klicke, geht ein neues Fenster mit einem Blanko-Antrag als PDF auf, den ich komplett ausfüllen, dann erstmal auf meinem Rechner zwischenspeichern und dann extra wieder hochladen musste.

Ich hasse Bürokratie.

Dienstag, 1. August 2023

Neustart: Tag 1 - Arbeitslos


vorweg: JB, ich habe Deine Mail bekommen, gib' mir noch einen oder zwei Tage!

Ich dachte tatsächlich, ich würde heute mehrere wichtige Dinge erledigen können, aber ich habe mal wieder meine Behinderung unterschätzt, und die Modernisierung der Behörden. Immerhin habe ich heute die persönliche Arbeitslosmeldung geschafft. Ich meine mich zu erinnern, dass ich letztesmal noch den Antrag auf Arbeitslosengeld I in Papierform dort abgeben konnte - geht nicht mehr. Ich habe jetzt Papierkram mitbekommen, morgen geht es an's Online-Bürokratiergehege.

Ich versuche einfach mal, jeden Tag eine wichtige Sache zu schaffen. Heute gibt es nicht mehr zu erzählen, obwohl das alles viel zu aufregend ist und ich meine Gedanken gern direkt auf Papier bannen würde. 

Und dazu kommt noch das Beben - es fahren immer wieder schwere Kräne über die Kreuzung unten und bringen das Haus zum Wackeln - sieht man an den Rissen in der Tapete, die bei Einzug vor acht Jahren noch nicht dort waren. Heute liegt es aber an der großen Buba, die endlich in die Weltraumbasis einrollt. Wir haben so viele neue Nachbarn in den letzten Monaten bekommen - hätte ich sie vorwarnen sollen? Obwohl, wenn der Boden bis jetzt noch nicht durchgekracht ist, dann wird er auch diese Sommerferien überstehen. Ich freue mich auch darauf, nach längerer Zeit mal wieder Dark zu schauen, eine der besten Science Fiction-Serien, die Netflix zu bieten hat.

Kenn jetzt alles losgehen!