Freitag, 29. November 2019

Mit Tür und Ture

Endlich fertig!

Ich habe ja ein besonderes Basteltalent, nämlich kaum vorhanden, und trotzdem versuche ich immer wieder, mir meine Wohnung allein zurechtzubasteln. Das klappt meistens gut, manchmal schief, aber das macht nix. Und dann sollte ein Türaufkleber auf meine Wohnungstür. Außen und innen. Weil die ganz normale Tür doch irgendwie langweilig ist.

Innen möchte ich ein Trompe-l'oeil anbringen, eine optische Täuschung. Das dürfte schwer werden, denn so etwas muss ich erstmal finden. Ich habe da relativ konkrete Vorstellungen, und deswegen wird das noch lange dauern, bis ich das umsetzen kann, eventuell muss ich mir das individuell herstellen lassen. Außen sollte es ein Motiv sein, das Ruhe ausstrahlt, und da war mir klar, dass ich eine Buddhastatue haben wollte.

Google hilft weiter, wie immer, also gesucht und bestellt und dann ging es an die Bastelei, denn diese Aufkleber gibt es in Normgrößen und da musste ich ein wenig zurechtschneiden. Mit einem Teppichmesser und einem meterlangen Alulineal ist das kein Problem. Schwieriger wurde es damit, den Briefschlitz und die Türklinke passend herauszuschneiden, aber auch das ging irgendwie. Dann noch die Tür komplett reinigen und es kann losgehen.

Mit dem ersten Teil - denn das Bild ist in drei Teilen geliefert worden. Nachvollziehbar, denn es dürfte ziemlich schwierig sein, einen zwei Meter langen Aufkleber in einem Stück an die Tür zu bringen. Aber auch ein siebzig Zentimeter langes Stück kann ziemlich schwierig sein. Ich habe versucht, mich an die Anleitung zu halten, aber irgendwie hatte ich vier Hände zu wenig - und so ist das erste Stück mit Falten an der Tür gelandet. Nennen wir es einfach "authentisch". Aber die anderen beiden Stücke sind dann erstmal irgendwo in der Wohnung gelandet und monatelang eingestaubt - weil ich mich nicht mehr da rangetraut habe. Und jemanden um Hilfe bitten? Neeeee... never.

Bis es dann irgendwann gereicht hat, und so habe ich am letzten Wochenende mal bei meinem Nachbarn gefragt, denn zwei zusätzliche Hände sind schon mal besser als gar nichts. Also die letzten beiden Teile erstmal gründlich entstauben, die Tür nochmal reinigen, na super, der untere Teil dürfte schwer werden, denn ich habe keine intakte Originaltür, da ist irgendwo mal was gekracht und restauriert worden und deswegen uneben. Egal, passt schon.

Und dann haben Ture und ich irgendwie mit etwas Balance, Yoga und Verrenkungsübungen versucht, die Aufkleber anzubringen. Drollig: Ausgerechnet das mittlere Stück, mit den Auslassungen für Briefschlitz und Türklinke, hat problemlos geklappt. Das untere Teil hat sich dann wieder etwas angestellt, gewellt und es ist auch gar nicht so einfach, so nah am Erdboden zu kriechen und einen Aufkleber anzubringen. Zwanzig Minuten später war das dann aber fertig, und unten wie erwartet mit ein paar Falten. Da habe ich heute noch etwas nachgefönt (um den Kleber geschmeidig zu machen) und gewischt, und jetzt bin ich stolzer Besitzer von einem Quadratmeter freier Wohnfläche.

Endlich!

Mittwoch, 27. November 2019

Extreme


"Sehr geehrter Herr Limmer, bitte entschuldigen Sie, dass ich diese Klausur nicht weiter bearbeiten kann. Ich habe einen totalen Blackout, das ist mir so noch nie passiert..." (Klausur: 5, Zeugnis: 2)

Warum musste ich ausgerechnet Herrn Limmer in Chemie bekommen? Limmer war streng, laut, böse (dachte ich), und ich hatte Angst vor ihm. Das ging nicht nur mir so, viele hatten Angst davor, dass er plötzlich mit dem Finger auf sie zeigte und seinen gefürchteten Spruch brachte: "An's Tafelchen!" Klar, dass Limmer ein großartiger Lehrer war, ein bisschen wie Brunkert.

Es geht in diesem Beitrag aber nicht um Lehrer, sondern um einen Leistungsnachweis, der vollkommen den Erwartungen widersprach, die jemand an mich hatte, sei es aus bisherigen Klausuren oder Unterrichtsarbeit. Und es war nicht der einzige Vorfall dieser Art - Proseminar II, Vergils "Aeneis" VII + VIII. Für den Leistungsnachweis musste ich zwei Klausuren bestehen. Sollte doch möglich sein, dachte ich mir, weil es in den Seminaren immer ganz gut gelaufen ist. Klar, hier und da hatte ich kleine Fehler in meinen Übersetzungen, aber eigentlich sollte es klappen. Und dann kam Frau Dr.Bruck nach der ersten Klausur zu mir: "Ist mit ihnen alles in Ordnung, Dr Hilarius? Wenn sie Probleme haben, können sie jederzeit in meine Sprechstunde kommen und darüber reden."

Vier Sieben. Gleich die erste Klausur vollkommen versemmelt; für alle Nicht-Akademiker: "Vier Sieben" bedeutet nicht bestanden. Aber man konnte ja noch mit der zweiten Klausur ausgleichen, das war meine einzige Hoffnung, aber der Druck war gewaltig - und dann wurde die zweite Klausur eine Eins Drei.

Ich neige in Leistungsnachweisen zu Extremen. Zu absolut hervorragend und völlig an der Frage vorbei. Das ging immer so weiter; im ersten Staatsexamen habe ich die mündliche Prüfung in Englisch komplett versaut, und immer bleiben ratlose Köpfe zurück: Die Prüfer, die mich eigentlich anders kennengelernt hatten, konnten sich diese Ausfälle nicht erklären.

Im zweiten Staatsexamen kam es noch drastischer, denn da gab es vier Prüfer (ich hatte den Schulart-Leiter dabei), die sich auf eine Note einigen mussten, und - das weiß ich offiziell natürlich nicht - sie haben sich die Köpfe eingeschlagen. Auf der einen Seite hieß es "Das ist wunderbar, ein Genuss, das muss mit Eins benotet werden", und auf der anderen Seite ging es in Richtung "Da war viel Gerede, aber Dr Hilarius ist kaum auf die Fragen eingegangen, das tendiert eher zu einer Fünf". Es hat eine Dreiviertelstunde gedauert, bis man sich schließlich auf eine Note einigen konnte.

Liebe Hochbegabte da draußen - geht es Euch auch so? Habt Ihr auch manchmal Totalausfälle und manchmal Glanzleistungen, und eher selten etwas dazwischen?

Dienstag, 26. November 2019

Rassismus

Schwarz. Problem?

"...da traut man sich ja gar nicht mehr, allein nach Hause zu gehen, wenn hier all' die Schwarzköppe rumlaufen..." (gehört heute gegen Zwölf Uhr Fünfundvierzig bei'm Bäcker von zwei älteren Herren am Esstisch links von mir)

Und dabei wollte ich doch nur Brot einkaufen. Aber dann höre ich diese kleine Sprachpartie und mein Gedankenzug fährt los - völlig unüberlegt in Richtung Rassismus (es hätte ja auch etwas Anderes damit gemeint sein können). Es gruselt mich, wenn ich solch' menschenverachtende Worte höre. Das ist keine Kleinigkeit. Es ist unangenehm, zu wissen, dass dieses Denken in unserer Welt vorhanden ist.

Klar, hier waren es mal wieder ganz klassisch ältere, weiße Männer, die sich unterhalten haben. Ich habe die ehrliche Hoffnung, dass dieses Denken aussterben wird mit den neuen Generationen, die mit der Globalisierung aufwachsen. Sicherlich wird es nicht gegen die menschliche Eigenart ankommen, Andersartiges zuerst immer misstrauisch zu beäugen, aber vielleicht können wir irgendwann diesen radikalen Rassismus loswerden.

Als ich meinen Zivildienst geleistet hab, bin ich regelmäßig mit jemandem unterwegs gewesen, der dann auch bei'm Einkaufen hin und wieder erzählt hat, und es ließ sich deutlich heraushören, dass er eine Abneigung gegen "de Schwatten" hatte. Damals habe ich einfach nur den Mund gehalten und zugehört, ich war achtzehn Jahre alt.

Heute mache ich meinen Mund auf und störe. Ihr auch?

Montag, 25. November 2019

Muskat


Ich merke mal wieder, dass der Herbst mit Abstand meine unliebste Jahreszeit ist. Zumindest, wenn es grau ist, dunkel, es wird am Tag nicht einmal richtig hell, dann regnet es, und es ist nass und kalt und alles ist dreckig. Es ist die Jahreszeit, in der ich meine Rollos am Tag meistens überhaupt nicht öffne, sondern die Wohnung im gemütlich warmweißen Schummerlicht genieße und mich in andere Welten flüchte. Ich hatte früher ja tatsächlich überlegt, nach Kalifornien auszuwandern. Mehr Sonne, mehr LGBTQ, andere Denkweisen als im grauen Kiel. Dann war mir der Schritt allerdings doch zu groß.

Das Wetter ist perfekt, um Klausuren zu korrigieren - finde ich. Eine Tasse Tee, im Hintergrund Musik vom Fahrenheit Project, und dann einfach durch die Arbeiten durchwuseln. Man verpasst ja draußen nix.

Interessanterweise geht es mir mit Hobbies und grauem Wetter genau andersherum: Ich wollte eigentlich meine heiße Bastelei fortsetzen, aber ich brauche für so etwas Tageslicht, Energie, Lust, das fehlt mir im Herbst oft. Ohne Koffein und Musik mit 'nem Beat morgens bleibe ich eine träge, trübe Tasse, und so muss das Brandwerkzeug warten.

Wie geht es Euch mit dem Herbst?

Samstag, 23. November 2019

Heiße Bastelei I

Erster Schritt zum neuen "Themenbereich" in der Wohnung

Na, ob das wohl wieder so eine Trilogie wird, deren Ende ich Euch vorenthalte? Schauen wir mal ;-) Vielleicht bringt mich diese "Mach' endlich mal was!"-Phase dazu, das Ding komplett durchzuziehen. Sie bringt mich auch dazu, wieder Obst zu essen, obwohl ich lange Zeit nur processed foods gegessen habe, die so viel Zucker enthielten, dass sich die Zähne im Mund direkt auflösen. Naja, nun also Äpfel, kann man wunderbar neben einem Film oder Videospiel knabbern - aber es ist hilfreich, wenn man etwas hat, um den angebissenen Apfel abzulegen, ohne dass die Sofadecke oder der Tischläufer von Apfelsaft durchtränkt werden.

Teller? Kann ja jeder! Und manchmal ist es tatsächlich schwierig, im Dunklen zu erkennen, wo auf der schwarzen Tischplatte der schwarze Teller genau steht. Und da habe ich doch zufällig bei Rossmann einen Lötkolben släsch Brandeisen gefunden. Da ich meine Werkzeuge langsam aufrüsten will, habe ich das mal mitgenommen, wer weiß, vielleicht muss ich irgendwann einmal kaputte Kontakte wieder zusammenlöten.

Oder aber mir ein Essbrettchen besorgen, das ich frei individualisieren kann, dank des neuen Werkzeugs. Und genau das ist mein Projekt für die nächsten Tage, abgesehen von der Wohnungstür, die endlich mal fertig beklebt werden muss.

Heute ist Meditationstag und ich bin seit zwei Stunden am Arbeiten in der Wohnung. Die ersten Punkte sind gesetzt, jetzt noch Wäsche, und dann muss es erstmal an den Meditationsablauf gehen. Mal schauen, ob ich das mit dem Einbrennen hinbekomme. Solche Basteleien könnten wunderbar in meine Wohnung passen, deren Hauptthemen schwarz, Glas und Holz sind.

Ist ein schönes Gefühl, endlich mal wieder aus dem Quark zu kommen!

Freitag, 22. November 2019

Lifesaver

Bild lässt sich durch Anklicken vergrößern, zur besseren Lesbarkeit

In Amerika gibt es diese Lifesavers, Drops, falls man einfach mal was Süßes braucht. Der Name ist gar nicht schlecht gewählt, und eine andere Form des Lifesavers hat mich per Post erreicht. Ich hatte hier im Blog von einer depressiven Woche berichtet, und dann fiel vor ein paar Tagen plötzlich Post in meine Wohnung. Das Bild erklärt alles.

Da hat die große Buba sich gesorgt, sich Gedanken gemacht, denn sie weiß, wie ich ticke, hat sich den Amazon-Wunschzettel vorgeknöpft and the rest is history. Ich finde das so toll! Aber gleichzeitig führt es mir eben auch wieder vor Augen, dass ich völlig anders bin. Während Buba La Tättah um ihre Mitmenschen besorgt ist, befinde ich mich in meiner eigenen, abgekapselten Welt, in der ich von Anderen nichts mitbekomme. Das dürfte auch mit Autismus zu erklären sein, und wandert auf jeden Fall in mein EGO-Buch für die Ärzte.

post scriptum: Habe mir heute Andrew Niccols "Anon" (2018) angeschaut, weil der auf Amazon prime frei verfügbar war. Niccol konzentriert sich auf high concept-SciFi ("Gattaca" (1997), "In Time" (2011)), und ich muss sagen, auch wenn der Film deutliche Schwächen hat, so sagt mir diese kalte, sachlich-mathematisch-digitale Zukunftsästhetik mal wieder sehr zu.

Donnerstag, 21. November 2019

Gefühle verboten!...?

Asperger-Syndrom und Emotionen - geht das überhaupt?

vorweg: Gestern gehört - "Please don't read your short story to me. I have this kind of autistic facial syndrome where I can't hide my reations if your text is bad, thank you." (aus der Serie "You") Ich kann das SO gut nachempfinden und habe trainiert, meine Miene nicht mehr reflexartig zu verziehen, wenn es um ernste Gespräche geht. Klappt nicht immer.

Asperger-Autisten kennen keine Gefühle. Sie wissen nicht, wie es ist, sich über etwas zu freuen. Lächeln ist ihnen fremd. Ebenso können sie auch keine Trauer empfinden, sie weinen nicht. Sie sind extrem sachlich und offen.

Dieses Klischee ist extrem weit verbreitet, nicht zuletzt auch, weil Medien Autisten manchmal so darstellen. Und sicherlich gibt es Autisten, die in ganz unterschiedlichem Maße zu Emotionen mehr oder weniger Zugang haben. Aber gilt das für alle?

Ich erinnere hier an Greta Thunbergs mittlerweile international bekannte "How dare you!"-Rede vor den United Nations, in der sie hochemotional wird und Tränen fließen. Und wie Hater nun mal sind, haten sie auch angesichts dieses Auftritts, und es gibt tatsächlich Trolle, die dann schreiben, dass Greta ja überhaupt keine Autistin sein könne, wenn sie Emotionen zeigt.

Ehrlich gesagt sind es gerade immer wieder die Emotionen, die mich daran zweifeln lassen, ob ich vielleicht Aspi bin - aber vielleicht unterliege ich da diesem oben beschriebenen Klischee, bzw. Irrglauben. Wird sich alles zeigen.

Auf das Thema komme ich, weil ich mit Sterblichkeit konfrontiert wurde, und ich fand es interessant, meine eigenen Reaktionen dazu zu beobachten. Es geht dabei nicht um meinen eigenen Tod; Anekdote vor einigen Jahren, Namen sind geändert: Ich kenne Antje aus dem Lateinstudium, wir waren beide Saturnalier, haben unsere Examina gemacht, Antje lernt einen tollen Mann kennen, sie verloben sich. Der nächste Schritt steht kurz bevor: In ein gemeinsames Haus ziehen - da stirbt ihr Verlobter völlig unerwartet an einem Aneurisma. Antje ist vollkommen fertig mit den Nerven und der Welt, und erzählt mir davon, und ich fühle mich seltsam distanziert. Sie sitzt da, weint, und ich habe ein ganz ungutes Gefühl, weil ich nicht weiß, wie ich reagieren soll. Ich fühle mich emotional völlig unberührt.

Eine andere, jüngere Anekdote betrifft einen Todesfall in der indirekten Familie, der mich plötzlich kopftechnisch vollkommen lahmlegt. Auf einmal habe ich da so etwas wie Mitgefühl, fange fast an zu weinen, und kann nicht aufhören, daran zu denken - nach einiger Meditation geht es mir dann besser. Wieso reagiere ich mal so, mal so? Und bei einigen Filmen bekomme ich Tränen in den Augen, während ich bei Horrorfilmen oder psychologishcen Dramen ganz sachlich-analytisch davor sitze und zuschaue, als sei es eine Naturdoku.

Und ich habe Angst davor, dass ich nicht weiß, wie ich reagieren "soll", wenn meine Oma irgendwann stirbt. Und ich dann vielleicht wieder nichts empfinde? Und jemand das als negativ auffasst? Oder aber, dass es mich total überwältigt und ich dann etwas brauche, um nicht komplett zusammenzubrechen bzw. dichtzumachen?

Liebe Autisten da draußen: Wie ist es bei Euch mit Emotionen? Könnt Ihr ganz normale Emotionen empfinden? Kommt es auch mal vor, dass Eure Reaktionen auf eine Nachricht als unangemessen von anderen Menschen empfunden werden? Zu sachlich, direkt? Und irgendwie spielt da ja auch wieder die Intelligenz rein, wenn wir da in höhere Sphären gehen, hundertsiebziger IQ, hundertachtzig, ich weiß ja nicht, wer das hier liest: Seid Ihr immer sachlich kühl oder kann es bei Euch auch emotional zugehen?

post scriptum: Und nochmal komme ich auf die Serie "You" (2018, zehn Teile, bei Netflix) zurück - das unterhält mich gerade königlich, denn es geht um einen Stalker und sein "Ziel", eine Literaturstudentin. Die Serie ist bei den Kritikern sehr positiv angekommen, und jetzt gen Mitte verstehe ich auch, warum. Der Genremix ist klasse: Stalking bietet Thrillerpotential, gleichzeitig ist der Stalker aber auch manchmal so ungeschickt, oder liegt in seiner Wahrnehmung (wir hören seine Gedanken) so sehr daneben, dass ich mehrere Male laut lachen musste, sehr schwarzer Humor, dann noch das pädagogische Potential ("Passt auf, welche Daten Ihr über Euch im Internet preisgebt!") - wenn man die ersten zwei, drei Episoden durchhält, in denen man denken könnte, dass das Ganze zu albern oder oberflächlich werden könnte, saugt das Erlebnis den Zuschauer ein und man wird reichlich belohnt. Und es geht auch noch um Literatur - perfekt.