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Sonntag, 15. Februar 2026

Aromatherapie II


Kennt Ihr das Phänomen des phantom train? Ich weiß nicht, ob das eine "offizielle" Bezeichnung ist - mir ist sie zum ersten Mal auf dem Weg in's erste Staatsexamen im Roman Lowboy von John Wray begegnet. Der Protagonist Will Heller liebt Züge, Bahnhöfe, er hält sich gern im Untergrund auf, wo es für ihn angenehm kühl ist. Mit einer Begeisterung erzählt er davon, wie er U-Bahn-Fahrten erlebt, dass es mich sehr an einen guten Bekannten erinnert hat. So erzählt er auch von dem Phantomzug: Während er am U-Bahnsteig auf den nächsten Zug wartet, spürt er ab einem gewissen Zeitpunkt den Zug kommen. Er sieht ihn nicht, er hört ihn nicht, aber er fühlt ihn in Form des Luftzuges, der durch den heraneilenden Zug in den Bahnhof geschoben wird. Ich kenne das Gefühl sehr gut, ich liebe U-Bahnen. Dass ich quasi meinen eigenen Phantomzug vor mir her treibe, hat allerdings nichts mit der U-Bahn zu tun, sondern mit den Aromen, mit denen meine Räucherware meine Kleidung durchtränkt hat. Ich weiß nicht mehr, ob es die Sannitanic oder die große Buba (oder doch jemand Anderes?) war - eine meinte jedenfalls einmal, dass man mich schon aus der Ferne riechen kann, weil das ganze Treppenhaus nach Frangipani-Blüten duftet.

Ist das echt so? Tja, damit dürfte ich dann festhalten, dass zumindest mein Geruchssinn nicht hochsensibel ist. Ich brauche immer einen sehr intensiven Duft, um die gewünschten Effekte zu erzielen. Und mit diesen Effekten meine ich nicht, dass ich bei anderen Menschen einen guten Eindruck machen möchte; ich spreche hier nicht von After Shaves und solchem Gedöns. Es geht um Kräuter, Harze, Blumen, Hölzer und mehr, die zu einem bestimmten masala vermischt und abgebrannt werden. Es geht um Aromatherapie - darum, mir selbst ein bisschen zu helfen. Denn sooooo gut geht es mir im Moment psychisch nicht.

"Aber du bekommst doch Tabletten für dies und das!" - ja, richtig. Aber ich möchte nicht von den Tabletten für dies und das abhängig werden - also suche ich mir andere Wege, um den "ruhelosen Geist" hin und wieder etwas runterzufahren. Das scheint für HBs oder Menschen auf dem Spektrum hin und wieder nötig zu sein - sei es, weil sie Reize nicht schnell genug verarbeiten können und überfordert sind, oder gerade weil sie so rasant denken, dass sie sich selbst keine Ruhe gönnen.

Oder am Schreibtisch sitzen, eine Liste mit zu erledigenden Sachen neben sich haben, aber komplett blockiert sind, mit nichts anfangen können. In diesen Situationen hilft es mir, komplett abzubrechen, was ich gerade mache(n wollte). Die Wohnung abdunkeln, und dann je nach Bedarf ein paar Räucherstäbchen anzuzünden. Nag Champa kann helfen, den Kopf und die Gedanken zu lösen. Sandelholz (Chandan) spendet Wärme, Adlerholz (Oudh) hilft, bei Meditationen tief in die eigene Gedankenwelt einzutauchen und herauszufinden, wo man gerade feststeckt. 

Wer das Aroma lieber etwas intensiver hat, kann Räucherkegel (dhoop cones) verwenden, wer es lieber subtiler hat, dem empfehle ich japanische Räucherstäbchen, die kein Holz enthalten, weniger Rauch entwickeln - oben auf dem Bild sieht es aus, als wären da hunderttausend verschiedene Sorten an Aromen im Regal zu finden. Für mich ist einfach nur hilfreich, für jeden Bedarf etwas da zu haben. Ich frage mich, was ich gerade brauche, und wenn die Gedanken wirklich komplett blockiert sind - Nag Champa (eher süßlich-blumig) oder Sandelholz (je nach Hersteller dezenter, warm-holzig) gehen immer.

Auch jetzt. Letzter Absatz; bevor ich diesen Beitrag heute Abend veröffentliche, gibt es erstmal eine Tasse Tee, eine Reise in virtuelle Welten (momentan Hyrule für die, die es lieben ^^) und dazu Räucherstäbchen - handgerollt, aus Indien. Wer einmal industriell hergestellte Stäbchen abgebrannt hat, der kennt den Unterschied :-)

Montag, 9. Februar 2026

Aromatherapie, oder: Hast Du eine Kuh in der Wohnung? ("Mouh.")


Darauf wartet meine Mama, und ohne meine besten Freundinnen, meine Ärzte und Conny sähe das immer noch ganz anders aus. Es geht um Home Improvement und seelische Gesundheit. Letzerer Punkt ist wichtig, denn wer meinen letzten Beitrag gelesen hat (meinen Antrag auf Anerkennung meiner Schwerbehinderung), der könnte meinen, es ginge mir elendig und ich würde in meiner Wohnung verkümmern. Ich würde im Müll ersticken, nie durchsaugen und meinen geistigen Horizont immer weiter verkleinern lassen. Naja. War ja auch fast so. Oder wie Gene sagen würde: "Mouh." (der war für die große Buba)

Das Videotelefonat hat nicht ohne Grund über zwei Stunden in Anspruch genommen, denn es ging darüber, wie dreist man sein muss, um statt des Bürgergeldes von einer Grundsicherung zu sprechen. Nichts ist gesichert - bis auf der Auf...

...toll, und der Rest des Gedankenzuges ist davongefahren, weil es unerwartet geklingelt hat. Nu isses also Montag, zwei Tage später, und ich habe keine Ahnung mehr, worum es gehen sollte. Achso. Der Titel. Aromatherapie. Gleich. 

Erstmal muss ich nochmal auf Buddhas Spruch kommen: "Lächle, und die Welt verändert sich." Manche Menschen nerve ich damit zu Tode, und ich habe hier im Blog auch schon darüber geschrieben, was es mit mir selbst und meinem Hormonhaushalt anstellt, wenn ich mit einem Lächeln durch die Welt gehe. Heute wurde ich Rezipient des Lächelns, und ich bin lange nicht so dankbar nach Hause gekommen.

Ich musste mal wieder meine Medikamente aufstocken - jetzt habe ich endlich meinen Befreiungsausweis und muss nichts mehr dazubezahlen. Jetzt kann ich mir endlich meine Medikamente leisten. Zumindest die auf Rezept. Zumindest die, die von den Krankenkassen abgesegnet wurden - codeinhaltige Hustentropfen zum Beispiel nicht. 

Egal - Verschreibung im Gepäck, Ausweis im Gepäck, auf in den Sophienhof - dort haben sie meine Sachen irgendwie immer vorrätig. Und dann gerate ich mit der Apothekerin in's Gespräch. Ich bin arbeitslos, ich habe es nicht eilig, die anderen KundInnen werden bedient, also warum nicht? Wir sprechen darüber, dass die genaue Dosierung auf dem Rezept nicht vermerkt ist, also gebe ich sie ihr durch, bei Bedarf vierzig Tropfen oder eine Tablette, bli bla blub. Und dann fragt sie mal neugierig nach - also nicht vorwurfsvoll, sondern wirklich mit Interesse: Wirkt bei einer akuten Panikattacke ein Benzodiazepin nicht eigentlich zu langsam? Damit öffnet sie ein Fass, denn mein Psychiater und ich sind seit Längerem auf der Suche nach dem richtigen Reiz-Überflutungs-Runterfahr-Medikament (tolles Glücksrad-Wort).

Daraufhin schildere ich ihr unsere bisherige Odyssee und welche beiden Medikamente noch erforscht werden könnten, und dass ich bei einer akuten "Mir platzt der Kopf ich setze mich vor das Puddingregal und lese Inhaltsangaben bis ich wieder klar denken kann"-Attacke kein Benzo nehme, sondern ein anderes Medikament, das zumindest in zwanzig bis dreißig Minuten wirken kann. 

Und dann kommen wir auf den anderen Bedarf für ein Beruhigungsmittel: Schul-Langtage, und plötzlich ist sie voller Empathie bei mir. Ich erzähle ihr von meinen Diagnosen, meinem Kampf um Anerkennung einer Schwerbehinderung, dem Kampf des Bildungsministeriums gegen meine Einstellung als Vertretungslehrkraft, wie sich dadurch meine schwere depressive Episode entwickelt hat. Sie hat ein paar (wirklich) tolle Tipps für mich, wünscht mir viel Glück bis zum nächsten Mal, denn uns allen ist klar, dass ich von meinen Medikationen nicht wie von Zauberhand wieder herunterkommen werde. 

Aber sie verabschiedet mich mit einem offenen, herzlichen Lächeln, und mir fällt eine ganze Menge Sorge von den Schultern ab - ganz ohne ein Medikament nehmen zu müssen, geht der Blutdruck in einem am Montagvormittag völlig überfüllten Sophienhof (logisch, neue Lieferung) wieder etwas runter, und ich strahle und fühle ein bisschen Glück auf dem Weg nach Hause. Und in dieser Stimmung musste ich das jetzt erstmal loswerden, bevor es mit der Aromatherapie weitergeht. Aber das muss warten, ich brauche ein, zwei Stunden Ablenkung.

Euer Lächeln kann so viel bewirken, und es kostet so wenig :-) 

Und wisst Ihr was? Die Aromatherapie-Kuh ist ein mir wichtiges Thema, das schaffe ich heute nicht mehr fertig. Das war es also erstmal für heute - immerhin habe ich wieder positive Lächeln-Erfahrungen sammeln dürfen, und auch Conny hat mir wieder geholfen. Morgen wird es haarig: Ein drei Jahre alter Aktenberg wartet auf mich - und der Artikel zu hunderttausend Düften in meiner Wohnung ;-) 

Freitag, 17. Dezember 2021

Geliebte Idiosynkrasie


vorweg: Es gibt gerade so Vieles, über das ich würde schreiben wollen, so viel Neues, Wichtiges, Entwicklungen, und dann ruft auch noch mein Bruder an und signalisiert mir indirekt, dass ich ihm nicht ganz egal bin. Das ist zuviel, da entgleisen alle Gedankenzüge und ich gehe in die "geistige Quarantäne", das Telefon wird ausgestöpselt, das "Nicht Stören"-Schild an der Wohnungstür befestigt, das Bad läuft ein, Zirbenholz und Amyris, dunkel und beruhigend, Meditation ist angesagt, ich peile gut anderthalb Stunden an. Das ist nötig. Bitte nicht wundern, wenn ich mich nicht melde. Im Englischen sagt man als Außenstehender "He's in the zone." Dabei geht es heute eigentlich um etwas ganz Tolles, und ich bin sehr froh, dass ich diesen Beitrag bereits heute Mittag geschrieben habe, so dass ich ihn jetzt veröffentlichen kann. Und deswegen hat das Bild auch eher etwas mit dem "vorweg" als mit dem eigentlichen Beitrag zu tun.

Endlich, endlich, endlich.

Es gibt da diese Videospielreihe - in Japan heißt sie Zero, in Europa wird sie als Project Zero (PZ) veröffentlicht, in Nordamerika unter dem Namen Fatal Frame - wahrscheinlich, weil das mehr potentielle Kunden ziehen soll, auch wenn diese Strategie nicht aufgeht: PZ gilt als Kultspiel, es gibt eine kleine, aber außerordentlich treue Fangemeinde, die Verkaufszahlen waren nie hoch, und das, obwohl (oder gerade weil?) PZ2 zum Beispiel als eines der unheimlichsten und besten Videospiele seiner Art auf dem Markt gilt. 

Kein Wunder: Für den Mainstream sind die Bewegungen der Figuren zu behäbig, die Gehwege zu eng (man kann nicht einfach zwischen zwei Bäumen hindurchgehen, sondern sich nur auf willkürlich vorgegebenen Pfaden bewegen), die Story zu anspruchsvoll, zu wenig Blut, keine klassischen Waffen zum Gemetzel, weibliche Hauptfiguren, man muss viele Texte lesen, die deutsche Übersetzung ist grausig. Ein Inbegriff für Videospiel-Idiosynkrasie.

Wie es nun aber ist bei Medien, die zum Kult werden: Sie erfreuen sich gerade wegen dieser Unebenheiten, gerade wegen ihrer Lage abseits des Mainstream, bei ihrer Fangemeinde großer Beliebtheit, und ich bin sehr froh, dass es solche Videospiele (und Filme und Hörspiele und Bücher und mehr) gibt. Denn gerade die PZ-Reihe habe ich wegen ihrer Macken lieben gelernt. 

Da steht dann auf dem Bildschirm, nachdem man einen Gegenstand von der Wand abgenommen hat "Spiegelung Maske. Ich habe es." - was eine wortgetreue Übersetzung der japanischen Kanji ist, aber im Deutschen natürlich unfreiwillig komisch ist. Für die große Buba und mich waren das sehr hilfreiche, klospülende comic reliefs in den doch atmosphärisch extrem dichten Spielen (und in Sachen Atmosphäre sind die Macher echte Meister ihres Handwerks, womit bei den Köpfen hinter der Dead or Alive-Reihe nicht zu rechnen war - Chapeau!). Und die Halsknickfrau, und der Klingelopa, die Balkonsturzfrau und so weiter... 

Und ich bin sehr davon angetan, dass man mal nicht mit Zaunlatte, Nagelkeule, Schrotflinte, Maschinengewehr, Flammenwerfer und Kettensäge auf Zombies und Fehlzüchtungen oder einfach nur auf irgendwelche Militärs losgehen muss: Die einzige "Waffe", die einem zur Verfügung steht, ist ein alter Fotoapparat, die camera obscura (auch wenn sie mit dem Original nicht mehr viel zu tun hat). Die Gegner sind zudem Geister, mit denen man ernsthaft sympathisieren kann: Jeder einzelne Geist hat seine eigene Hintergrundgeschichte, und sie greifen einen nicht (oder nur seltenst) an, weil sie irgendwie "böse" seien - das Konzept sieht die japanische Kultur ein wenig anders.

Überhaupt weiß ich das japanische Flair sehr zu schätzen. Wer einmal einen J-Horrorfilm gesehen hat, kennt das, diese düstere Atmosphäre mit den rauschigen, schlecht zu erkennenden Videofetzen und Yurei, rachsüchtigen Geistern oder einfach solchen, die nach der Erklärung für ihren derzeitigen Zustand suchen.

Ich genieße es auch, dass die Serie zum großen Teil ohne Blut auskommt. Während Serien wie Resident Evil scheinbar nicht ohne Splatter auskommen, lösen sich die Geister hier einfach auf, nachdem man ihnen durch das Fotografieren ihre spirituelle Energie geraubt hat. Nur in manchen Teilen taucht in Rückblenden auf antike Rituale manchmal Blut auf; es ist aber interessant zu sehen, dass PZ2: Crimson Butterfly, der unheimlichste Teil der Reihe, mit Ausnahme einer einzigen Szene, völlig blutleer ist. Zeigt, dass man sich auch ohne eklige Szenen und fast komplett ohne jumpscares fürchten kann (diese sind ein Zeichen für ziemlich anspruchslosen Schockwert).

Nachdem der vierte Teil der Reihe nach wie vor nur in Japan erhältlich ist und die Reihe von Nintendo übernommen wurde - warum auch immer - war der fünfte Teil (PZ: Maiden of Black Water) zunächst nur für die Wii U erhältlich - eine Konsole, die ich nicht habe, und die ich mir nicht für ein einziges Spiel zulegen wollte. Umso besser, dass jetzt, Jahre nach der Veröffentlich des Originals, ein remaster für neue Konsolen, unter anderem auch für die Playstation-Reihe von Koei Tecmo veröffentlicht wurde.

Endlich, endlich, endlich. Da haben wir sie wieder: Leicht bekleidete Mädchen, die völlig unbeeindruckt von Geistererscheinungen durch alte Häuser wandern (diesmal auf einem fiktiven Berg, einer ehemaligen Touristenattraktion), unfreiwillig komische Geisterrufe ("Joooiiiiin me!" - "I will GLAAAANCE into your soul!" - Ich glänze höabah...), tanzende Geister, alte Frauen, die mich in eine Kiste stecken wollen und dann außen herumwabern, sterbende Geister, die wie verreckende Klospülungen klingen, Kämpfe in viel zu engen Gängen, in denen sich die Geister einfach mal durch die Wände bewegen, klobige Bewegungen der Hauptcharaktere, Kameraupgrades, eine komplexe Geschichte mit vielen Texten zum Lesen, und endlich, dank des neuen Mediums, reichlich Filme zum Anschauen, die immer noch enigmatisch sind - aber es ist toll, zu jedem feindlich gesinnten Geist per Fatal Glance ein Video zu bekommen, unter welchen Umständen der Mensch damals um's Leben gekommen ist. Das macht es leichter, mit den Geistern Mitgefühl zu empfinden und noch tiefer in das Geschehen einzutauchen. 

Und es ist toll, wie der fünfte Teil sich in die Mythologie der anderen Teile einreiht; Miku Hinasaki, Protagonistin aus dem ersten Spiel, hat hier eine tragende Rolle, die Kurosawas aus dem zweiten und dritten Teil wirken mit, und wir erfahren endlich mehr über den Erfinder der (fiktiven) Camera Obscura, Dr. Kunihiko Aso (oder Asou, je nach Transkription), über seine Kindheit und über die Frau, in die er sich verliebt hat - und wie und warum er die Kamera überhaupt erst erfunden hat.

Das wäre rundum ein schöner Abschluss für die Serie (für die es auch noch graphic novels und einen Kinofilm gibt) - aber ein kleiner Teil in mir erhofft sich natürlich irgendwann einen sechsten Teil, auch wenn es schwer sein wird, neue Ideen auf den Tisch zu bringen. Mal schauen, was die Zukunft bringt, und bis dahin werden weiterhin Geister von wackeltittigen Mädchen totfotografiert.

Project Zero ist eine in vielerlei Hinsicht anspruchsvolle Videospielreihe.

post scriptum: Immerhin ist es erfreulich, dass für andere Kult-Videospielreihen neue Teile in Arbeit sind, so wird zum Beispiel an "Dragon Quest XII: The Flames of Fate" gearbeitet, und im nächsten Jahr sollen "Star Ocean: The Divine Fate" (hoffentlich mit etwas mehr Inhalt als der letzte Teil) und "Atelier Sophie 2" erscheinen. Irgendwann steht auch der neue Teil der "Myst"-Macher auf dem Plan, "Firmament", wieder als VR-Erlebnis. Wird also nicht langweilig!

paulo post scriptum: Und damit habe ich es jetzt schwarz auf weiß: Ich werde vor Weihnachten nicht mehr in die Schule zurückkehren. Im neuen Jahr kann es dann pünktlich wieder losgehen, nur im März ein Termin zur Kontrolle/Vorsorge. Es wird besser! Und zum Abschluss noch das eigentlich für diesen Beitrag passende Bild:



Donnerstag, 19. August 2021

Unauffällig, aber wunderbar

Da rechts steckt er

Ich bin ja inzwischen von Aromatherapie begeistert, seitdem ich herausgefunden habe, was Düfte alles bewirken können. Für viele Menschen sind aber Räucherstäbchen zu intensiv, und außerdem brennt ein Holzspan ab, das mag nicht jeder; japanische Räucherstäbchen sind in der Regel ohne Holz. Als Alternative eignet sich ein Diffuser, aber der muss eben auch regelmäßig gereinigt werden - ich bin dazu in dieser chaotischen Phase nicht in der Lage, deswegen steht meiner erstmal im Schrank.

Seit einigen Wochen befindet sich in meiner Wohnung ein Duftstecker. Klein und handlich, man steckt ihn in die Steckdose, stellt die gewünschte Intensität ein und muss nichts weiter tun. Nach und nach verbreitet der Stecker einen sehr subtilen Duft - das ist gerade für diejenigen interessant, die hochsensibel gegenüber Düften sind. Der Stecker steckt an meiner Würfelsteckdose mitten in der Wohnung und fällt so gut wie gar nicht auf. Im Umkreis von etwa fünfundzwanzig Quadratmetern ist der Duft wahrnehmbar. Kein Rauch, kein Dunst. Nach ein paar Wochen (je nach Einstellung) muss man den Behälter mit dem Duftöl austauschen - das geht schnell und einfach, habe ich vor ein paar Tagen gemacht und jetzt bin ich begeistert genug, um Euch das weiterzuempfehlen.

Es ist total entspannend, auf der Couch zu sitzen und den feinen Sandelholzduft ohne Rauch oder Nebel zu bekommen. Wohnung: Level Up!