Sonntag, 2. Dezember 2018

Im Blog verlaufen


Nun ist es fast drei Jahre her, dass ich angefangen habe, diesen Blog zu schreiben. Ich war damals arbeitslos und brauchte irgendeine Beschäftigung, etwas, was mir Regelmäßigkeit im Alltag geben würde. Und so habe ich angefangen, meine Gedanken in Worte zu fassen und in die weite Welt zu schicken, als würden sie wirklich jemanden interessieren.

In dieser Zeit sind mehrere Hundert Beiträge zusammengekommen, und hin und wieder nehme ich mir mein Tablet zur Hand, gehe in die Sitzecke und stöbere ein bisschen durch die Archive. Ausgangspunkt sind oft die Thema-Beiträge links, und dann oftmals die tags am Ende der Beiträge. Das ist fast wie Gedankenassoziationen, ich drifte dabei von einem Thema zum anderen, immer wieder zwischen Zwosechzehn und heute hin und her.

Ich kann mich dabei richtig verlaufen, die Zeit verlieren, nostalgisch werden. Unschöne Punkte wiedererleben - Vertragsende, Liebeskummer - schöne Erlebnisse - Reisen, neue Schulen - und auch skurrile Momente, und irgendwie findet man diese Mischung auch auf diesen Seiten wieder. Und ratzfatz waren zwei Stunden um.

Das ist wirklich mal eine Alternative zum klassischen Tagebuch und ich hätte tatsächlich nicht gedacht, dass ich selbst so viel Spaß beim Stöbern hätte - von den Geschichten-Beiträgen mal abgesehen, die haben ja in der Regel ein Rad ab. Und Euer Feedback gibt mir immer wieder neue Denkimpulse zum Weiterschreiben - vielen Dank dafür.

Auf weitere Jahre verrückter Zeiten - Hilarius Times!

post scriptum: "A watched pot of milk..." - vielleicht sollte ich mich nicht dem Schreiben zuwenden, währen im Hintergrund der Milchtopf auf der Kochplatte dampft. Mal wieder sehr talentfrei, Dr Hilarius!

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