Donnerstag, 15. August 2019

Neue Freunde

Licht im Dunkel

vorweg: Die Fortsetzung der Spurensuche braucht etwas Zeit, deswegen gibt es heute einen ganz pragmatischen Eintrag. Ich versuche, die Fortsetzung morgen fertigzustellen.
 
Ich habe es satt, mir meine Zehen anzustoßen, mit den Füßen in Kabeln auf dem Boden hängenzubleiben und die gesamte Einrichtung von den Tischen zu reißen, wenn ich im Dunklen durch die Wohnung gehe - und ich gehe oft im Dunklen durch die Wohnung, klassischer Fall: Direkt nach der Meditation möchte ich manche Gedanken unmittelbar im Blog festhalten, ich muss nur den Weg zum Schreibtisch finden.

"Mach' dir doch Licht an!" sagt Bente, die intelligente. Ja, es gibt wohl Menschen, die erstmal das Licht einschalten, bevor sie blind durch die Wohnung tapsen. Ich gehöre aber nicht dazu. Vielleicht liegt es daran, dass ich in meinem Kopf schon drei Schritte weiter bin, also bereits beim Abtippen meiner Gedanken, da kann ich nicht nebenbei noch Licht einschalten. Wenn mich etwas interessiert, nehme ich oft um mich herum kaum noch etwas wahr.

Daher kam mir der Gedanke, dass ich intelligentes Licht brauche - das sich selbst einschaltet, wenn ich durch die Wohnung tapse, und sich danach auch wieder von selbst abschaltet. Wunderbar, dass Beleuchtungen mit Bewegungsmelder mittlerweile leicht und günstig zu bekommen sind, zum Beispiel auf Amazon, wo ich mir gleich drei dieser stylischen, unauffälligen Lichtspender bestellt und in regelmäßigen Abständen in den unzähligen Steckdosen meiner Wohnung installiert habe; man merkt, dass dies eine neue Wohnung ist, renoviert zu einer Zeit, als Elektronikartikel aus dem Leben bereits nicht mehr wegzudenken waren, im Gegensatz zu den anderen Altbauwohnungen in unserem Haus.

Es funktioniert und ich bin richtig happy. Ich muss nicht mehr an das Licht denken, denn das denkt selbst. Und so kann ich nun problemlos mit dem Kopf voller Ideen die Reise aus der Meditation an den Schreibtisch überstehen.


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