Mittwoch, 12. Juni 2019

Blau


ohne Worte







post scriptum: Entschuldigt, dass schon wieder so eine lange Pause im Blog herrscht. Und dann kommt ausgerechnet so ein komischer Eintrag - aber der wird vielleicht irgendwann Sinn ergeben, und bis dahin versuche ich mal wieder etwas regelmäßiger zu schreiben.

Freitag, 7. Juni 2019

Annie Kay Klaus Dingsens

Die Frau hat 'nen Knall - zum Glück!

Hey AKKD (nicht zu verwechseln mit der CDU-AKK),

Du schreibst, Du freust Dich drauf, von mir zu hören, egal ob per Mail, Blog oder was auch immer. Dann mache ich das jetzt mal hier. Ich weiß, Du wirst das witzig finden - genauso wie ich Deine Mails immer ziemlich witzig finde. Ich muss einfach nochmal feststellen, dass Du einen ziemlich genialen Schreibstil hast - ich könnte Dir empfehlen, das Buch Es gibt hier nur zwei Richtungen, Mister von Reinhold Ziegler zu lesen. Hat mich durch die Jugend begleitet, dann durch das Studium, die Geschichte eines Aussteigers, der eigentlich nur einen kurzen Urlaub in den USA machen will - und dann dort bleibt. Verdammt gutes Buch, und sogar jugendfrei.

Ich werde zur Zeit ansatzweise zugespammt von einer Schulleiterin, die eine volle Vertretungsstelle ausgeschrieben hat, mit nur geringer Einschränkung hinsichtlich der Fächerkombination. Mail Zwei hat dort noch ein Fach hinzugefügt. Mail Drei hat die volle Stelle dann zu Teilzeit korrigiert, Mail Vier hat die Ausschreibung dann komplett zurückgenommen, Mail Fünf hat sie erneut ausgeschrieben, mit einer Fächerkombi, die ich nicht habe, und heute kam Mail Sechs - "Da sie sich nicht gemeldet haben, gehe ich davon aus, dass sie kein Interesse haben und streiche sie von der Auswahlliste."

Warum war ich auf dieser Auswahlliste?

Whatever. nota bene: Absagen haben immer einen Vorteil: Man gewöhnt sich langsam dran. Oh, und ich habe einen Deiner Mitschüler neulich im Bus getroffen, irgendwie verliert man die Gesichter dann doch nicht so schnell aus dem Gedächtnis. Und ich finde Deine Gewandtheit mit der MiniSchreibtischlampe (sic) großartig, hin und wieder denkt man doch mal ganz pragmatisch.

Auf meiner Seite wenig Neues, allerdings habe ich heute einen tollen Film gesehen - der stand schon seit Jahren auf meiner To Do-Liste, dann habe ich herausgefunden, dass er sogar einer von Roger Eberts Great Movies ist, habe dann bei Amazon prime ewig danach gesucht, nie gefunden, gehofft, dass er doch irgendwann mal auftaucht, und heute kam das dann völlig überraschend: Der Film war verfübar - und so habe ich mich in Alejandro Jodorowskys Santa Sangre (1989) gestürzt, die Geschichte eines Jungen, der etwas Schlimmes mitansehen muss, und wie sich das auf ihn im Erwachsenenalter ausgewirkt hat.

Der visuelle Stil ist überwältigend, es gibt unglaublich viel zu sehen - passt auch, weil der Junge zu einem Zirkus gehört. Da gibt es Liliputaner, Drag Queens, Tattoo-Ladies, Zauberer, und der Film ist deswegen so faszinierend, dass er seine Geschichte fast ausschließlich durch Bilder erzählt, fast mit einer Traumlogik - es ist ein surrealer Film, und während der ersten Stunde habe ich verzweifelt versucht, die Teile in meinem Kopf zu einem Bild zusammenzusetzen - vergeblich - aber die zweite Stunde hat dann alles zurechtgerückt. Ganz toll, ich brauche die Bluray!

Um Deine Worte zu benutzen: Ich-liebe-Sommer-und-auch-das-ist-keine-Ironie-Grüße vom altbekannten Hügel! - auch hier, wobei ich nicht vom Hügel, sondern aus dem dritten Stock grüße. Danke für den netten Blogimpuls!

DrH

Donnerstag, 6. Juni 2019

Vor Gericht

Marlene Dietrich in Agatha Christies Witness For The Prosecution (1957)

Ich werde engstirnig, ich setze mir Scheuklappen auf. Ich sage mir "Meine Lieblingsgenres sind Horror oder Science Fiction, also möchte ich auch bitte nur Filme aus diesen Kategorien sehen" und beraube mich dadurch einer Vielzahl toller Kunstwerke. Immer wieder merke ich, wie ich zur Engstirnigkeit tendiere, und immer wieder muss ich mich öffnen gegenüber Neuem.

Wobei, so neu ist das gar nicht. Gerichtsfilme haben mich schon früher interessiert; im Englischen nennt man sie courtroom drama. Ich finde es faszinierend, wie dort mit Beweisen ganz logische Zusammenhänge erstellt werden, ich finde flammende Plädoyers großartig, ich bin total begeistert davon, ein und denselben Fall aus zwei völlig unterschiedlichen Blickwinkeln zu erleben, wie zum Beispiel in Primal Fear (1996). Das hält mir immer wieder vor Augen, wie unterschiedlich Sachverhalte sich darstellen können, und wie wichtig es ist, dass et altera pars audiatur, dass auch die andere Seite angehört werden soll. Und vielleicht liegt es auch daran, dass ich mich freue, wenn in diesen Filmen die Gerechtigkeit siegt. Gerade wenn es im eigenen Leben vielleicht nicht so sein mag, so kann einem das etwas Mut machen.

Manche Gerichtsfilme gehören zu den besten Filmen aller Zeiten, und das nicht ohne Grund. Und nun mag jemand sagen "Ja, aber es ist doch immer das Gleiche - Verbrechen, Anhörungen, Kreuzverhör, Plädoyers, Urteil", aber manche Filme nutzen ganz unterschiedliche Schwerpunkte. So konzentriert sich zum Beispiel Sidney Lumets 12 Angry Men (1957), ein Lehrstück für Filmdramaturgie, allein auf die Sitzung der zwölf Geschworenen, die ein Urteil über einen Jungen fällen sollen, der des Mordes angeklagt ist. Neunzig Minuten in einem einzigen Raum, hochspannend.

Oder im beeindruckenden Michael Clayton (2007), der auf Pharmaskandale in den USA anspielt, bzw. die Glyphosat-Geschichte, wo es gar nicht zur Gerichtsverhandlung kommt, sondern es um die Bemühungen des Anwalts geht, die Wahrheit herauszufinden. Heute gab es ein courtroom drama, das von der Struktur her ganz klassisch war - Verbrechen, Anklage, Urteil - aber seinerzeit einen sehr mutigen Schritt gegangen ist, weil es um eine Vergewaltigung ging, explizit, und mit der Frage, ob sich Dabeistehende, die den Täter anfeuern, auch strafbar machen. Jodie Fosters erste große Erwachsenenrolle, nicht ohne Grund mit dem Academy Award ausgezeichnet worden, damals in The Accused (1988).

Mein erster Film dieser Art war damals A Few Good Men (1992), Jack Nicholson in seiner Paraderolle als Bösewicht, und ich weiß noch, wie spannend ich es fand, der Beweisführung zu folgen, und wie ich selbst im Kopf mein eigenes Plädoyer durchgegangen bin. Das scheint mich zu faszinieren, und das ist mir spätestens dann wieder bewusst geworden, als ich den Sohn einer Kieler Richterin unterrichtet habe.

Ich bin froh, dass ich mal wieder aus meinen Horror-/SciFi-Scheuklappen ausbrechen kann.

post scriptum: Ob der olle Cicero wohl seinen Anteil an meiner Begeisterung für Rechtsfälle hat?

Mittwoch, 5. Juni 2019

Neue Freunde


"Duschbrausen gibt's bei Rossmann, hab' da auch gerade erst eine geholt", so lautete der nette Rat der Sannitanic, als ich im Blog von meiner Unfähigkeit im Umgang mit Badarmaturen berichtet hatte. Daraufhin hat die große Buba geantwortet, dass das nicht für Citti gelte (diesmal richtig geschrieben), wo wir am Samstag auf der Suche waren. Seither habe ich noch drei weitere Rossmänner abgeklappert, im plaza, das bald nicht mehr plaza heißt, im Sophienhof und am Alten Markt, jeweils ohne Erfolg. Dabei war ich mir auch selbst so sicher, dass es dort sowas geben müsste.

Die Holtenauer Straße hat sich heute endlich wieder einmal ausgezahlt, denn dort habe ich nicht nur Duschkopf und Dichtungsringe für acht Euro bekommen, sondern noch einen weiteren neuen Freund in der Wohnung, der nach dem gestrigen Beitrag On Fire umso willkommener ist: ein kleiner, unauffälliger, aber herrlich erfrischender USB-Tischventilator, Acht Neunundneunzig. Macht sich wunderbar neben meinem Notebook, hilft, falls die Denkmaschinen mal wieder heißlaufen sollten. Die große Buba hat sowas natürlich schon längst, aber ich höre mal wieder nicht auf Tipps, die Andere mir geben, sondern muss wieder ganz allein in das Home Improvement stolpern.

Wär' ja auch sonst zu einfach.

Dienstag, 4. Juni 2019

On Fire

Da schmilzt fast das Bild von der Wand herunter...

Letztes Wochenende gab es grandioses Wetter, der Sommer naht. Das markiert eine Schwelle in meinem Jahr, denn ab jetzt wird meine Wohnung zu einem Backofen. Ich habe darüber auch schonmal geschrieben, Stichwort Dachschrägen und so, und dann fragen die Leute immer "Wie hältst du es da nur in der Wohnung aus?" - und ich antworte, dass es gar nicht so sehr um's Aushalten geht, als vielmehr um's Genießen.

Buddhismus lehrt uns, überall etwas Positives zu sehen, anstatt sich zu beschweren über Umstände, die vielleicht mal nicht optimal sind. Pema Chödrön hat das in ihrem kleinen Vortrag This Lousy World ganz gut beschrieben. Und da mich Extreme reizen, finde ich es immer wieder spannend, den Sommer in dieser Wohnung zu erleben.

Sicher, ich schwitze. Und ich könnte auf dem Fußboden eine Pizza backen. Und alle Sitzgelegenheiten sind mit Handtüchern ausgelegt. Aber gleichzeitig kehrt auch eine gewisse Freiheit in die Wohnung ein. In dieser Phase des Jahres trage ich zuhause keine Kleidung mehr, und das fühlt sich unglaublich befreiend an. Mehr jedenfalls, als ich es in Worte fassen könnte. Das verstärkt das Gefühl von "Das ist mein Zuhause, hier kann ich leben, wie ich es möchte", und weil es ein Dachgeschoss ist, geht das besser als in der Ludwig-Ohlsen-Straße in Husum, wo ich während meines Referendariats gewohnt habe. Das war eine Erdgeschosswohnung - oder Hochparterre? memoria me deficit - dort hätte ich mich nicht wirklich frei gefühlt, sondern einfach nur beobachtet. Das hat ja auch die Kronshagener Berge zu einem so tollen Ort gemacht.

Sicher, die Fenster stehen offen, fast vierundzwanzig Stunden am Tag, und dadurch dringt der Verkehrslärm nach oben, aber gerade in den letzten Wochen habe ich gemerkt, dass der Verkehr eine wunderbare Beschallung für mich ist, während ich lese. Kaum zu glauben.

Das Leben im Dachgeschoss fühlt sich im Sommer einfach unbeschwert an

Und die Handtücher sind schnell gewaschen.

Montag, 3. Juni 2019

Schattenseiten

Lernbegleiter der Schüler, schön und gut, aber nicht mehr so schön, wenn man schließlich den Strick knüpfen muss...

Schön wäre es gewesen, hätte ich Schattensaiten mit einem a schreiben können, denn dann würde ich Euch jetzt von einer kleinen originellen Hörspielserie erzählen, die als Uni-Projekt begonnen hat und einen großen Handlungsbogen über neun Teile erstreckt, ein Hauch Studenten, ein Hauch Fantasy, und ich könnte schmunzeln, wenn ich all' das schriebe. Aber es muss auch mal anders gehen.

Ich liebe die Arbeit mit Schülern, ich finde es ganz toll, wenn ich den Eindruck bekomme, dass Schüler sich weiterentwickeln und dass mein Unterricht nicht umsonst war. Es gibt Schulen, die nennen das Konzept Unser Ziel - Ihr Lernerfolg, und damit kann ich vollkommen mitgehen. Ich habe irgendwann im Referendariat gemerkt, dass ich eine Unterrichtsstunde dann für erfolgreich erachte, wenn die Schüler reicher aus dem Unterricht hinausgehen, als sie hereingekommen sind. Das passiert oft, und das macht mich glücklich.

Einer dieser Instanzen werde ich in Bälde erleben, denn ich bin von meiner damaligen Englischklasse an der Nordseeschule in St.Peter-Ording zum Abiball eingeladen worden. Nun könnte ich sagen, okay, ich mag ja nicht solche vollen Veranstaltungen, und außerdem ist ausgerechnet an dem Abend die Lost Souls in Kiel. Das kann ich aber alles beruhigt beiseite wischen, denn ich will unbedingt meine Schüler von damals wiedersehen - von der Schule, die den wohl wichtigsten Wendepunkt in meiner Laufbahn markiert hat. Ich möchte sehen, wie groß sie geworden sind. Ich möchte ihnen zum bestandenen Abitur gratulieren und ein bisschen in Erinnerungen schwelgen. Und ich möchte eine Freundin aus dem Studium wiedersehen, die dort unterrichtet.

Allerdings kann es durchaus sein, dass etwas weniger Schüler das Abi erreicht haben, als damals in die Klasse gegangen sind. Das bringt mich zu den Schattenseiten des Lehrerdaseins - nämlich Schülern mitzuteilen, dass ihre Leistungen nicht ausreichend sind. In Klausuren ist das nicht so schwer; da muss ich nicht (unbedingt) von Angesicht zu Angesicht mit den Schülern reden, ich kann da eine Fünf oder Sechs drunter schreiben und die Sache ist erledigt. Und ich habe mich langsam auch ein bisschen daran gewöhnt, mal eine Fünf im Zeugnis zu geben, oder eine Sechs, falls nötig. Es gibt ja immer diese wunderbare Chance für Schüler, Noten auszugleichen.

Aber was ist, wenn das nicht möglich ist? Was ist, wenn von Deiner Note abhängt, ob der Prüfling einen Schulabschluss schafft oder nicht? Mir geht das durch Mark und Bein, und belastet mich. Ich habe genau diesen Fall vor einigen Jahren an einer meiner ersten Schulen erlebt, als ich quasi die Schullaufbahn eines Kandidaten abgebrochen habe.

Das ist ein grausames Gefühl. Da kann ich mir noch so oft sagen, naja, es lag ja am Schüler, und nicht an meiner Vorbereitung, aber alles Rechtfertigen hilft nichts, es ist ein saures Gefühl. Ein Kollege hat es ganz treffend formuliert: Solche Prüfungsergebnisse sind ja in der Regel nicht vollkommen überraschend, da sind im Lauf der Schuljahre schon einige Dinge schiefgegangen, aber es ist mies, wenn man den Gnadenstoß versetzen muss. Wenn man das Ende einer Kette von nicht ausreichenden Leistungen darstellt.

Ein Horror, und wie schlimm ist es dann erst, wenn man es dem Prüfling in's Gesicht sagen muss? "Es tut mir leid, Detlef-Telse, aber die Leistungen in meinem Fach waren nicht mehr ausreichend. Und du weißt, dass du damit in diesem Durchgang keinen Abschluss erreicht hast."

Mag ja sein, dass es Lehrer gibt, die gern schlechte Noten geben oder Schüler niedermachen, oder aber einfach kein Problem damit haben, aber so abgebrüht bin ich dann doch nicht.

Kennt Ihr das Gefühl?

Samstag, 1. Juni 2019

Auf zu Titti-Tank!

Let's go shopping!

Ich realisiere, dass Titti-Tank wie ein Sexspielzeug klingt - dabei geht es heute um was ganz Anderes, nämlich eine weitere Episode aus der Reihe "Hochbegabung als Behinderung".

Seit ich in meine aktuelle Wohnung eingezogen bin, vor gut fünf Jahren, habe ich den originalen Duschschlauch und Brause im Bad. Das hat zwar hier und da mal geklemmt, aber hat ja funktioniert, wunderbar. Mit den Jahren kommt immer mehr Kalk hinzu (Kiel hat extrem verkalktes Wasser), setzt sich ab, und langsam wird der Gummischlauch dann brüchig. Das merke ich daran, dass eines Tages bei'm Duschen das Badezimmer Einiges an Wasser abbekommen hat: Der Schlauch ist kaputt, bricht langsam auf.

Kein Problem, sage ich mir, ich hole einfach neues Equipment aus dem Baumarkt. Gesagt, getan. Aber dann schaffe ich es nicht, den alten Schlauch von der Badewannenarmatur zu lösen. Ich versuche es mit diversen Zangen, zerstöre dabei aber nur die Oberfläche der Armaturen. Nun könnte ich natürlich einfach eine große Rohrzange nehmen, mit mehr Hebelwirkung und Grip, aber die habe ich nicht. Okay, okay, dreihundert Meter die Hamburger Chaussee runter ist ein Werkzeugfachmarkt, Der Neue Eisenhenkel. Dann gehe ich einfach mal dahin, hole mir eine neue Rohrzange, und schon kann ich den Schlauch austauschen, keine Überflutung mehr im Bad. Gar kein Problem...

...sollte man denken, aber ich bin nicht man. Ich müsste dazu in ein neues Geschäft hineingehen, das ich nicht kenne. Ich weiß nicht, wer dort arbeitet, und zu welchem Regal ich gehen muss. Und wahrscheinlich gibt es dann auch noch unterschiedlich große Rohrzangen, und ich stehe dann wie dumm vor dem Regal und mag nicht um Hilfe bitten. Und ich weiß auch gar nicht, wie teuer das wird und ob ich über's Ohr gehauen werde. In den Laden gehen kommt also überhaupt nicht in Frage.

Stattdessen nehme ich Klebeband und verklebe die offenen Stellen im Duschschlauch gründlich, mehrfach, bis der Schlauch fast doppelt so dick ist. Na siehste, geht doch, ich muss gar nicht in den Werkzeugmarkt gehen.

"Irgendwie klappt es ja" - der Dauerbrenner des Sich-Selbst-Im-Weg-Stehens.

Gestern habe ich es dann endlich mal geschafft, Initiative zu ergreifen, bin zum DNE gegangen, habe mir eine Rohrzange besorgt, und eine Stunde später ist der Schlauch ausgetauscht. WARUM muss ich es mir immer selbst so schwer machen? Immer diese ganzen Bedenken...

Ich könnte nun natürlich auch noch berichten, wie es zu dem Titel des Beitrags kam. Heute sind die große Buba und ich zu Citti gefahren, in der Hoffnung, eine neue Brause für das Bad zu finden (hat nicht geklappt). Als ich DGB angeschrieben habe, wollte ich eigentlich schreiben: "Hey, hast Du Lust, morgen einmal mit zu Zitti zu fahren?" Aus irgendeinem Grund spreche ich das Einkaufszentrum gern mit einem stimmlosen, alveolaren Affrikat aus. Dann allerdings hat mein Wurstfinger einmal neben das Z gelangt, und schon habe ich DGB zu Titti eingeladen. Und dann ist da diese Tankstelle, Citti-Tank, und natürlich können wir nichts Drolliges in Ruhe lassen, und so wurde daraus der Titti-Tank.

Ferienreif?